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	<title>Groschengedanken zu Software &#187; Bibliographie</title>
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		<title>Preißel, Stachmann: Git</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 16:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[matthias]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliographie]]></category>

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		<description><![CDATA[René Preißel, Bjørn Stachmann: Git. Dezentrale Versionsverwaltung im Team. Grundlagen und Workflows. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Heidelberg 2016, 327 Seiten, Paperback, 32,90€. Neulich hat mein Chef dem Team einen Git-Workshop spendiert. Vielen Dank dafür und an den Referenten Bernd &#8230; <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=813">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>René Preißel, Bjørn Stachmann: Git. Dezentrale Versionsverwaltung im Team. Grundlagen und Workflows. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Heidelberg 2016, 327 Seiten, Paperback, 32,90€.</p>
<p>Neulich hat mein Chef dem Team einen Git-Workshop spendiert. Vielen Dank dafür und an den Referenten <a href="https://www.linkedin.com/in/berndhort" target="_blank">Bernd Hort</a>. Zum vertiefen, festigen und nachschlagen habe ich das Git-Buch von Preißel und Stachmann ausgesucht.</p>
<p>Die meisten der 31 Kapitel umfassen 10 Seiten oder weniger und gliedern sich in Grundlagen (Kapitel 1-3),  tägliche Arbeit (Kapitel 4-14), Workflows (Kapitel 15-28) und Weiterführendes (Kapitel 29-31).</p>
<p>Im Vorwort finden sich wertvolle Hinweise zum Umgang mit dem Buch: Was muss ich lesen? Was kann ich als fortgeschrittener weglassen? Wo finde ich was? Und sie zeigen, dass sie den Stier Komplexität bei den Hörnern fassen wollen &#8211; mit Workflows. Das ist ein pragmatischer Ansatz. Beide Daumen hoch meinerseits, denn es ist genau das, was ich bei <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=273">Loeliger</a> als fehlend bemängel. Preißel und Stachmann bieten keine Befehlsreferenz &#8211; wollen sie auch gar nicht, sondern eine Hilfe für den Projektalltag. Der wird entweder mit der git-Konsole gemeistert oder mit einem GUI, und die zwei erklären, wie&#8217;s geht. Bei Klickibunti fiel ihre Wahl auf SourceTree &#8211; volle Punktzahl dafür, denn das setzen wir auch bei uns ein.</p>
<p>In der ersten Hälfte des Buches finden sich Erläuterungen zu grundlegenden Funktionen von git. Die einzelnen Kapitel sind in sich abgeschlossen und kurz und knackig ohne, dass es ihnen an Tiefe mangelt. Am Ende steht jeweils eine Zusammenfassung &#8211; das ist hilfreich.</p>
<p>Die andere Hälfte des Buchs befasst sich mit dem Thema &#8220;Workflows&#8221; und zeigt Vorgehen in alltäglichen Situationen: Wie fange ich an? Wann wird ein neuer Branch erstellt? Wie hilft git bei der Fehlersuche? Wie sorgen wir für die Auslieferung unseres Produkts? Was tun, wenn&#8217;s unübersichtlich wird? Wie kann man git und cvs gemeinsam nutzen? Wie kann ich auf git umsteigen? Es gibt ein Verzeichnis, das zu jedem beschriebenen Workflow eine aussagestarke Skizze zeigt und jeweils eine ganz kurze Beschreibung &#8211; als Gedächtnisstütze bestens geeignet.</p>
<p>Ein kurzes Kapitel behandelt die &#8220;Integration mit Jenkins&#8221;, anschließend werden noch einige Anregungen gegeben, was git sonst noch so kann: Themen wie &#8220;Patches&#8221;, &#8220;Archive&#8221;, &#8220;Hooks&#8221; und einiges mehr. Das letzte Kapitel behandelt in gewohnter Knackigkeit, wo es bei git hakelt.</p>
<p>Das Layout ist angenehm, keine Bleiwüste, aufgelockert durch Skizzen und &#8220;Schritt für Schritt&#8221;-Anleitungen. Die &#8220;Schritt für Schritt&#8221;-Anleitungen sind im Sinne von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Howto" target="_blank">HowTos</a> verfasst und haben ein eigenes Verzeichnis &#8211; toll. In der Marginalspalte finden sich Querverweise &#8211; praktisch.</p>
<p>Abgerundet wird das ganzen durch einen brauchbaren Index. Der listet nicht einfach alle Vorkommen aller Begriffe auf, sondern enthält 1) nur die interessanten Begriffe und 2) erwähnt er nur die wichtigen Seiten zum jeweiligen Begriff. So muss es sein.</p>
<p>Negatives? Ja. Die Haptik ist unangenehm, das Buch ist rutschig und kantig. Aber das gibt sich hoffentlich nach einiger Zeit steten Gebrauchs ;) Und es ist ein Paperback. Ein fester Einband wäre mir lieber gewesen.</p>
<p>Fazit: Praxisnah, alltagtauglich, gut zu lesen. Gutes Buch.</p>
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		<title>Loeliger, Jon: Versionskontrolle mit Git</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Dec 2013 10:11:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[matthias]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliographie]]></category>
		<category><![CDATA[Fachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Fachliteratur]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Loeliger, Jon: Versionkontrolle mit Git. Köln 2010. 338 Seiten, 39,90 Euro. Immer wenn ein neues Versionskontroll-System im Bazaar zu haben ist brechen quasi-religiöse Debatten los: Heisst es nun &#8220;Version&#8221; oder &#8220;Revision&#8221;, welches System geht effizienter mit Speicherplatz um, welches ist &#8230; <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=273">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Loeliger, Jon: Versionkontrolle mit Git. Köln 2010. 338 Seiten, 39,90 Euro.</p>
<p>Immer wenn ein neues Versionskontroll-System im <a title="Die Kathedrale und der Basar" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kathedrale_und_der_Basar" target="_blank">Bazaar</a> zu haben ist brechen quasi-religiöse Debatten los: Heisst es nun &#8220;Version&#8221; oder &#8220;Revision&#8221;, welches System geht effizienter mit Speicherplatz um, welches ist schneller, technisch eleganter, welches Mumta verdischt am weilsten? Der Preis für die Benutzung des neuen System ist, dass man von den Erschaffern und <a title="Suche &quot;git evangelist&quot;" href="https://www.metager.de/meta/cgi-bin/meta.ger1?eingabe=git+evangelist" target="_blank">Evangelisten</a> eine Predigt über sich ergehen lassen muss. Inhalt ist, wie das neue System grundsätzlich intern arbeitet, welches Verständnis von Versionskontrolle die Erbauer haben und warum das alles viel besser ist als alles vorhergehende &#8211; das kommt alle Jahre wieder, seit Jahren, immer wieder aufs neue. Mach&#8217; &#8216;ne Websuche nach &#8220;why subversion is better than cvs&#8221; und anderen mit entsprechend sinnvollen Änderungen und Du siehst, was ich meine.</p>
<p>Loeliger macht hier leider keine Ausnahme. Kapitel 1 behandelt die &#8220;Geburt&#8221; von git &#8211; wieder so eine Metapher und dazu eine, bei der ich Gebärneid von Programmierern assoziiere &#8211; kann sein, dass Joseph Weizenbaum[1] diese Idee zuerst hatte. Es folgen Kapitel zu Installation und Konfiguration &#8211; vernünftiger Aufbau, allerdings werden vor der Konfiguration schon &#8220;erste Schritte&#8221; getan, und das ist ungeschickt, denn es nötigt Loeliger, &#8220;seltsame Fehlermeldungen&#8221; zu erklären. Die Kapitel 4 und 5 enthalten die Grundsatzpredigt.</p>
<p>Die Kapitel 6 bis 12 enthalten Ausführungen zur alltäglichen Arbeit: Commits, Branching, Diff und Merge, verändern von Commits, zuletzt die Zusammenarbeit im Team mittels &#8220;entfernten Repositories&#8221; und die &#8220;Repository-Verwaltung&#8221;. Die Kapitel 13 bis 16 bedienen Spezialthemen: Patches, Hooks, die Kombination von Projekten und die mögliche Zusammenarbeit von git mit svn.</p>
<p>Sein Buch beschreibt alles ganz haarklein und technisch. Es ist gut, so eine Referenz zu haben, es sind etliche interessante und hilfreiche Details beschrieben. Aber in der alltäglichen Arbeit mit git ist es nur bedingt hilfreich, weil das Finden der relevanten Stelle mühsam ist. Seine Beispiele sind nicht immer durchgängig &#8211; das fällt aber erst dann auf, wenn man versucht, den vorgestellten Befehl auf das vermeintlich aktuelle Szenario anzuwenden, und das Ergebnis ein ganz anderes ist.</p>
<p>Beim Thema &#8220;Patches&#8221; beschreibt Loelinger ausführlich, wie man einen Patch mit Hilfe des Befehls <code>git am</code> anwendet, aber es fehlt eine Beschreibung des Befehls <a title="man patch" href="http://linux.die.net/man/1/patch" target="_blank"><code>patch</code></a>. Ok, dies ist ein Buch über git, aber an dieser Stelle ist es zu eingeschränkt, denn <code>git am</code> steht auf Systemen ohne git nicht zur Verfügung, <code>patch</code> aber meistens schon.</p>
<p>Das Buch zeigt Möglichkeiten, aber keine brauchbaren <a title="nvie's branching model" href="http://nvie.com/posts/a-successful-git-branching-model/" target="_blank">Handlungsanleitungen</a>, keine Best Practices. Als Anfänger im Bereich Versionsverwaltung wünscht man sich vermutlich ein Buch, das unterschiedliche Verfahren darstellt, wie man allein und im Team mit Versionsverwaltung arbeiten kann, wann welches RCS sinnvoll ist, und Rezepte für die normalerweise nötigen Erledigungen. Ein Buch, das anhand der naheliegenden Fragen erklärt und keins, das Features durchhechelt.</p>
<p>Wenn im Alltag die git-Hilfe und Google schnell zum Ziel führen &#8211; warum dieses Buch kaufen? Der Tiefe wegen und wegen der Bücherliebhaberei. Online ist <a title="Onlinebuch Pro Git" href="http://www.git-scm.com/book/de" target="_blank">ein anderes Git-Buch verfügbar</a>, ebenfalls mit Predigt in Kapitel 1, der Rest ist brauchbar. Ein Online-Buch zur <a title="Versionskontrolle mit Subversion" href="http://svnbook.red-bean.com/de/1.6/svn-book.html#svn.basic" target="_blank">Versionskontrolle mit Subversion</a> erklärt die grundlegenden Konzepte besser.</p>
<p>[1] Habe keine Quelle für diese Behauptung gefunden und &#8220;Die Macht der Computer die Ohnmacht der Vernunft&#8221; unauffindbar verlegt, bin aber <a title="Joseph Weizenbaum: Alptraum Computer" href="http://www.zeit.de/1972/03/alptraum-computer/komplettansicht" target="_blank">bei der Suche über einen interessanten Artikel gestolpert</a>.</p>
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		<title>Krüger, Guido: Handbuch der Java-Programmierung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 17:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[matthias]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bibliographie]]></category>

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		<description><![CDATA[Krüger, Guido: Handbuch der Java-Programmierung. 3. Auflage, München 2002. Das Handbuch der Java-Programmierung gehört zum besten, das ich über Programmierung im allgemeinen und Java im besonderen gelesen habe. Kein Buch kann alles erklären und den wenigsten gelingt es, ein Thema erschöpfend &#8230; <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=69">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Krüger, Guido: Handbuch der Java-Programmierung. 3. Auflage, München 2002.</p>
<p>Das Handbuch der Java-Programmierung gehört zum besten, das ich über Programmierung im allgemeinen und Java im besonderen gelesen habe. Kein Buch kann alles erklären und den wenigsten gelingt es, ein Thema erschöpfend darzustellen. Aber diese 1200-und-mehr Seiten sind klar und deutlich geschrieben. Dem geistig regen Leser wird der Horizont erweitert und es inspiriert zu neuen Fragen &#8211; aber &#8220;der Krüger&#8221; stellt einen nie vor Rätsel.</p>
<p>Auf knapp 500 Seiten präsentiert Krüger den Kern der Sprache &#8220;Java&#8221;. Didaktisch klug plaziert er das Kapitel über Objektorientierte Programmierung (OOP) nach den syntaktischen Grundlagen und vor den &#8220;weiterführenden Spracheigenschaften&#8221;, die das Wissen um OOP voraussetzen. Darauf folgen fast 400 Seiten über Grafikprogrammierung, das Thema &#8220;Applets&#8221; wird danach kurz behandelt. Das Ende des Hauptteils beleuchtet &#8220;Spezielle APIs&#8221; &#8211; beispielsweise jdbc, Sockets und Cryptographie.</p>
<p>Die Java-Themen, die Krüger behandelt, behandelt er detailiert. Die Beispiele sind gehaltvoll, prägnant, in sich abgeschlossen und verständlich. Krüger zeigt Zusammenhänge, ist sachlich, aber nie trocken, nie langweilig. Das Buch ist hervorragend für die Ausbildung geeignet &#8211; habe es an vier Kandidaten erprobt. Dazu habe ich einige Kapitel ausgewählt, deren Themen man m.E. als Programmier- und Java-Anfänger beigebracht bekommen muss. Anschließend einige Inhalte, anhand derer man exemplarische zeigen kann, wie java &#8220;tickt&#8221; und die in der täglichen Praxis im Ausbildungsbetrieb gebraucht werden: Kapitel 1, 2.2, 2.3, 3.2, 4, 5, 6,7, 8, 9.1, 11, 12, 13, 18, 20, 21, 42. Kapitel 50 bei Bedarf. Das ist der Lehrplan für&#8217;s erste Jahr, immer gepaart mit den dortigen kleinen Programmier-Aufgaben.</p>
<p>Der Teil über Objektorientierte Programmierung gehört zu den besten Texten, die ich zu diesem Thema kenne und die für ein breites Publikum geschrieben sind. Wer diesen Teil verstanden hat und weiss, wie die java-api-doc zu lesen ist, den bringt nichts mehr aus der Ruhe. Der Index des hjp ist hervorragend, auch nach jahrelanger Nutzung habe ich keine Einträge hinzugefügt &#8211; und das kommt leider nur selten vor.</p>
<p>Man sieht auf <a title="Handbuch der Javaprogrammierung" href="http://www.javabuch.de/" target="_blank">www.javabuch.de</a>, dass fleissig an dem Buch gearbeitet wird. Ich habe mir seinerzeit die 3. Auflage gekauft und schaue auch heute noch immer wieder &#8216;rein. Ich empfehle es jedem ernsthaften Java-Programmierer zur Anschaffung.</p>
<p>[Reflexion]</p>
<p>Das obige ist eine mächtige Lobhudelei. Unangebrachte Lobhudelei kommt im Web oft vor. Ich kenne Guido Krüger nicht, bekomme keinen Cent für diesen Lobgesang und denke, dass er dem Buch gerecht wird.</p>
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