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	<title>Groschengedanken zu Software &#187; Architektur</title>
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	<description>... und vielleicht auch dem ganzen Rest</description>
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		<title>Nur ein Editor, bitte</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Nov 2013 11:57:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[matthias]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich arbeite jeden Tag mit einigen Editor-Programmen: Das Email-Programm hat einen, die Entwicklungsumgebung hat einen, SQuirreL hat einen und das Betriebssystem hat einen. Die Programme verhalten sich jeweils leicht unterschiedlich. Das nervt. Wie einfach das Leben doch wäre, wenn ich &#8230; <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=223">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite jeden Tag mit einigen Editor-Programmen: Das Email-Programm hat einen, die Entwicklungsumgebung hat einen, SQuirreL hat einen und das Betriebssystem hat einen.<br />
Die Programme verhalten sich jeweils leicht unterschiedlich. Das nervt. Wie einfach das Leben doch wäre, wenn ich meinen Lieblingseditor auch für Email und Programm-Entwicklung und SQuirreL benutzten könnte!</p>
<p>Wie muss ein Programm sein, damit es ohne &#8220;eigenen&#8221; Editor auskommt, obwohl es dringend einen braucht? Das Programm muss nach aussen tragen, dass es ein Editorbenutzer ist. Und wie findet es ein anderes passendes Programm &#8211; einen Editor? Indem erstens der Editor nach aussen trägt, dass er alles bietet, was ein Editorbenutzer braucht. Topf und Deckel. Zweitens braucht es einen Kuppler, damit die beiden zueinander finden. Der Kuppler hört das Klagen des Email-Programms &#8220;Bitte, bitte, gib mir einen Editor&#8221; und fragt in die Runde, ob denn ein Editor anwesend sei. Sofort melden sich write, notepad, edit und notepad++. notepad++ trumpft auf &#8220;Der Anwender hat mich zum Lieblingseditor gemacht!&#8221;. &#8220;Na&#8221;, seufzt der Kuppler, &#8220;dann viel Spass&#8221; und steckt die beiden unter eine Decke.</p>
<p>Was sind die Kerngedanke dieser Mehrfachnutzung? Einfachheit, Konfigurierbarkeit und Interoperabilität. Anders gesagt: Erledige genau eine Aufgabe, erledige sie gut und verberge deine Komplexität hinter einer stabilen, leicht zu nutzenden Schnittstelle.</p>
<p>Das läßt sich weiterspinnen. Anstatt die Entwicklungsumgebung und den Taschenrechner als Programme geöffnet zu haben, läßt sich der Taschenrechner integrieren. Es gibt nur noch eine Rechtschreibprüfung &#8211; man muss nur eine bezahlen &#8211; warum kann ich die aus Word nicht in meinem Editor nutzen? Meine Entwicklungsumgebung redet mit der Zeiterfassung, und meine Telefonsoftware redet mit der Zeiterfassung und das Trouble-Ticket-System redet mit der Zeiterfassung, dann muss ich nicht immer &#8216;rumklicken &#8211; die Maschine möge mir die nervtötende Routinearbeit abnehmen. Und ich bin sicher nicht der einizige, dem Ideen dazu kommen, wie unterschiedliche Programme nützlich kombiniert werden können.</p>
<p>Das technisch zu realisieren kann doch nicht so schwer sein! Ist es auch nicht, denn sonst wäre dies hier kein Groschengedanke. Man spricht von SOA, CORBA, COM/DCOM, OLE usw. Es gibt Ansätze, die in die richtige Richtung gehen: Ich kann in meinem Betriessystem einstellen, welches der Standard-Email-Client ist. Ein Klick auf einen Mail-To-link, egal wo, sollte dann diesen Client starten. Das tut es leider nicht aus dem Texteditor heraus. Ausserdem bauen Software-Hersteller oft Brücken zu anderen speziellen Programmen ein, so dass ich beispielsweise die Wahl zwischen drei Editoren treffen kann. Aber das sind genauso oft die Editoren, die ich nicht mag, und weil die Schnittstelle nicht generisch ist, stehe ich traurig da. Ich wünsche mir, dass die Möglichkeiten der Mehrfachnutzung sich in meiner Desktop-Umgebung wiederfinden.</p>
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		<title>Infrastruktur</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Nov 2013 19:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[matthias]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>

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		<description><![CDATA[Weniger ist mehr Vernetzte Computer gehören heute zu jedem Betrieb. Aber nicht jeder Chef hat Zeit, Lust oder Geld, sich tiefgehend mit IT zu beschäftigen. Als Frage formuliert: Wie kann ein kleiner Betrieb seine IT-Kosten minimieren? Ich meine, man sollte &#8230; <a href="http://aysx.de/eingroschen/?p=231">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Weniger ist mehr</p></blockquote>
<p>Vernetzte Computer gehören heute zu jedem Betrieb. Aber nicht jeder Chef hat Zeit, Lust oder Geld, sich tiefgehend mit IT zu beschäftigen. Als Frage formuliert: Wie kann ein kleiner Betrieb seine IT-Kosten minimieren? Ich meine, man sollte hier Software nutzen, die wenig Infrastruktur benötigt.</p>
<p>Unter Infrastruktur möchte ich hier all das verstehen, was zum Betrieb einer Software unbedingt nowendig ist, ausgenommen grundlegende Hardware und irgendein installiertes Betriebssystem. Bespielsweise brauchen gängige Texteditoren keine Infrastruktur in diesem Sinne, denn sie können benutzt werden, ohne auf weitere Installationen angewiesen zu sein. Ein Java-Programm braucht dagegen &#8220;ein Stück&#8221; Infrastruktur, nämlich die Java-Laufzeitumgebung. Eine Web-Anwendung braucht einen Webserver und oft auch einen Datenbank-Server.</p>
<p>Manchmal muss man für die Infrastruktur bezahlen. Oft genug gibt es aber auch frei verfügbare Komponenten. Die entgeldfreie Verfügbarkeit ist verlockend und läßt leicht vergessen, dass andere Kosten entstehen werden. Das sind wenigstens die Kosten für Datensicherung und Ausfallsicherheit, möglicherweise auch noch die für das Know-How eines Servicetechniker.</p>
<p>Es ist leicht einzusehen, dass Komponenten, die nicht da sind, keine Daten erzeugen, die gesichert werden müssen. Und solche Komponenten gehen auch nicht kaputt &#8211; Ausfallrisiko: Null. Und das beste: auch sie sind kostenfrei zu haben ;) Warum also noch auf eine Anwendung setzen, die weitere Komponenten zwingend erfordert? Ein Grund ist, wenn die Infrastruktur zum Geschäftsmodell gehört, wie beispielsweise der Webserver zum Onlinehändler und der LAMP-Stack zu einem Hosting-Anbieter. Ein zweiter Grund fällt mir ein, und der lautet &#8220;Weil es keinen passenden Ersatz gibt.&#8221; Wenn es wirklich keine andere Software gibt, die den geforderten Job erledigt, dann muss man den zusätzlichen Aufwand in Kauf nehmen. In den meisten Fällen wird man erfolgreich nach einer Alternative suchen.</p>
<p>Kann es kollaborative Software geben, die ohne Infrastruktur auskommt? Welches Modell könnte einer Software zugrunde liegen, die es mehreren Personen ermöglicht, am selben Datenstamm zu arbeiten? Klassisches Architektur-Prinzip in diesem Szenario ist das von Client und Server, in dem viele Clients auf einen Server zugreifen, also eines mit Infrastruktur. Ich denke, es könnte auch ohne funktioneren, Ansatzpunkt Peer-to-Peer-Technik, Jabber &#8230; ob sich damit Anwendungen erschaffen lassen, die über Chat und Dateiaustausch hinaus gehen?</p>
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